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Low Code, High Impact: Die Transformation von ISS Palvelut

Um den Herausforderungen eines sich schnell verändernden Marktes zu begegnen, hat das finnische Facility-Service-Unternehmen ISS Palvelut eine umfassende Transformation seiner Betriebsabläufe und IT-Systeme eingeleitet.

März 25, 2025

In einem Umfeld mit niedrigen Gewinnspannen stand ISS Palvelut vor der Kernfrage: Wie bleibt unser Unternehmen profitabel und effektiv? Als global tätiges Unternehmen musste sich der Facility-Spezialist an globalen Standards ausrichten und gleichzeitig die Herausforderungen der lokalen Märkte bewältigen. Es stand viel auf dem Spiel: Eine nahtlose Integration und Automatisierung waren entscheidend für die Bereitstellung konsistenter, qualitativ hochwertiger Dienstleistungen.

Vor der Implementierung von Frends sah sich ISS mit einer fragmentierten Landschaft aus BizTalk-Lösungen, Punkt-zu-Punkt-Integrationen, benutzerdefinierten RPA-Lösungen und Task-Schedulern konfrontiert. Diese Systeme ließen sich schlecht überwachen und die Fehlerbehebung war aufwendig. Dies führte zu reaktiver Arbeit und Reverse Engineering, wenn Integrationen fehlschlugen.

Integrations-Plattform ermöglicht Konsoliderung

Die Migration zur Frends-Plattform begann für ISS 2011 im Rahmen eines ERP-Upgrade-Prozesses. Die Integrations-Plattform ermöglichte es ISS, verschiedene Systeme in einer einheitlichen Umgebung zu konsolidieren und die Grundlage für zukünftige Automatisierungsinitiativen zu schaffen. Der Übergang verlief reibungslos und ohne Serviceunterbrechungen. Die Nutzung von Low-Code-Lösungen, verbunden mit der Benutzerfreundlichkeit von Frends ermöglichte es auch weniger erfahrenen Mitarbeitern, schnell produktiv zu werden.

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"Wir hatten Praktikanten mit sehr kurzer Erfahrung in der Programmierung, und sie waren in der Lage, sich in ein bis zwei Monaten in Frends einzuarbeiten und mit der Entwicklung zu beginnen"

Sami Öfverberg, Leiter der Automatisierungstechnik bei ISS Palvelut.

Nachdem sich zeigte, dass ein Standard-ERP-System den spezifischen Anforderungen von ISS nicht genügte, startete der Facility-Manager 2020 ein ehrgeiziges Projekt zur Entwicklung eines maßgeschneiderten ERP-Systems. Nach drei Jahren Entwicklungszeit wurde das neue System erfolgreich implementiert und integriert sich nahtlos in die Frends-Plattform. Mit der iPaaS-gesteuerten Integrationsumgebung und dem ERP-System setzt ISS heute neue Maßstäbe im Facility Management.

Konzentration auf wertschöpfende Tätigkeiten

Durch den Fokus auf Low-Code-Lösungen und eine klare Vision für die Zukunft ist ISS gut positioniert, seine Effizienz und Rentabilität weiter zu steigern. „Technologie sollte Komplexität vereinfachen und Menschen in die Lage versetzen, ihr Bestes zu geben, um Kunden bessere Erfahrungen zu bieten. Das ist der wahre Wert der digitalen Transformation“, sagt Sami Öfverberg. Durch das integrierte Ökosystem aus RPA (Robotic Process Automation) und generativer KI können sich Mitarbeiter jetzt auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren. Mit Blick auf die Zukunft bereitet sich ISS darauf vor, den Mitarbeitern bei der Bewältigung des „Informationstsunamis“ zu helfen, indem die Arbeitsbelastung durch traditionelle Prozessautomatisierung, KI-gestützte Entscheidungsfindung, dialogorientierte Schnittstellen und innovative Arbeitsweisen ausgeglichen wird.

ISS Palvelut

ist Finnlands führender Anbieter von Facility-Services und Teil der globalen ISS Group, die in über 30 Ländern tätig ist. Mit einem Umsatz von 440 Millionen EUR in Finnland und 9,36 Milliarden EUR weltweit im Jahr 2020 bietet ISS eine Vielzahl von Dienstleistungen an, darunter Reinigung, Sicherheit und Catering.